Islamische Mitte Teil 1: Die Shia-Fraktion

(Facebookseite Islamisches Zentrum Hamburg)

Die deutschen Mehrheitsparteien sind bekanntlich immer so lange an islamischen Partnern „für Handel, Dienstleistungen und Technologie“ (‚m-haditec GmbH‘) interessiert, wie etwaige Skrupel bei der Kooperation mit Mördern und Banditen Sondermoral bleiben und das Parteigeschäft dessen ungeachtet weiter florieren kann. Die deutschen Behörden wissen sehr gut, mit wem sie im Namen des Kulturdialogs paktieren, es stört sie aber immer nur dann, wenn ‚islamistische‘ Ausreißer allzu offensichtlich Ruhe und Ordnung stören.

So kontrollieren etwa die bekannten faschistischen Islamverbände bundesweit die konfessionellen Beiräte der Lehrstühle für islamische Theologie, sorgen mithin für den harmlosen Schein einer sanften Religionspädagogik, was sich etwa bis in den schulischen Beirat für islamischen Religionsunterricht in Niedersachsen zieht und in Lehrbüchern zeigt, wo mitunter Reklame für die Muslimbruderschaft untergebracht wird.

Bekanntlich zeichnet sich sozial- und christdemokratische Integrationspolitik auch bei der vermeintlichen Islamismusprävention durch eine Zusammenarbeit mit den sunnitischen Muslimbrüdern (Bremen; Hamburg) aus. Unlängst wurde bekannt, dass das SPD-geführte Familienministerium auch ein Präventionsprogramm mit dem vom Iran kontrollierten ‚al-Mustafa-Institut‘ fördern wollte.

Die dicksten Schia-Freunde der Sozialdemokraten sind seit eh und je die iranischen Agenturen rund um die blaue Moschee in Hamburg. Mit den hiesigen Vertretern der iranischen Kamarilla wie dem Vorsitzenden des Islamischen Zentrums Hamburgs (Ayatollah Reza Ramazani), der zugleich einer der Vorsitzenden der Schura-Hamburg ist, nebst Anhang kann man posieren und im gleichen Moment gegen den antisemitischen Quds-Aufmarsch sein, für den diese jährlich nach Berlin rufen.

Auch der Verfassungsschutz in Bremen weiß, dass die hier ansässige ‚Al-Mustafa Gemeinschaft‘ ganz offen ein Ableger der iranischen Stoßtruppe im Libanon, der Hizbollah ist. – Und in der Bremer Schura sitzt, mit der man staatsoffziell Völkerfreundschaft pflegt und mit deren sunnitischen Mitgliedern der hochgefährlichen Muslimbruderschaft (in Bremen vorrangig via Millî Görüş) man mit Staatsgeldern ein Präventionsprogramm aufgelegt hat. Auch die ‚Al-Mustafa Gemeinschaft‘ mobilisiert jährlich zum antisemitischen Al-Quds-Tag nach Berlin. Wichtige Akteure sind die Gebrüder Özoguz. Sie sind beide Ingenieure und Delmenhorster (Familien-)Unternehmer eines ganzen schiitischen Netzwerks an Internetplattformen, Kleinstunternehmen und Propagandaanstalten. Yavuz und Gürhan Özoguz betreiben die recht bekannte islamfaschistische Webseite für schiitische Esoterik und Verschwörungsideologie „Muslim-Markt“ und sind mitverantwortlich für die Plattform „Islamischer Weg“. Der Verlag „Eslamica“ gehört ebenso zu diesem Zirkel wie die Videoplattform „Muslim-TV“. Der Verein „Islamischer Weg“ benennt sich selber als Gründungsmitglied der „Islamischen Gemeinschaft schiitischer Gemeinden Deutschlands (IGS)“ und organisiert jährlich eine „Islamische Tagung“ im Islamischen Zentrum Hamburgs (IZH).

Zentral für diese ganzen Aktivitäten ist die Firma ‚m-haditec GmBH‘, die in Bremen gemeldet ist. Als echter Halal-Allrounder wird über diese Marke, angegliederte Plattformen, Quasi-Subunternehmen und Veranstaltungs-Bookings islamistische Propaganda für den schiitischen Arm der islamischen Mitte betrieben. Das heißt konkret, dass vor aller Augen feinste islamistische PR betrieben und der Nachwuchs einer strengen Islamisierung unterzogen wird. Bei „Muslim-TV“ wurden in diesem Sinne ganz im Zeichen der Völkerfreundschaft und der gemeinsamen Kooperation in Sachen Öffentlichkeitsarbeit auch schon die sunnitischen Freunde von der Bremer Fatih-Moschee besucht. Ohnehin muss konstatiert werden, dass für die Vertreter der islamischen Mitte das große Konfessionsschisma nicht allzu zentral ist, solange es um die allgemeine Islamisierung der bundesrepublikanischen Verhältnisse, den ‚friedlichen‘ Islam geht.

„Die Feder“

Rund um dieses Netzwerk findet sich auch der selbsterklärt vernichtungsantisemitische Verein ‚Die Feder‘, der mit dem Projekt ‚Israel ist illegall‘ für die Beseitigung Israels Abstimmungen in Fußgängerzonen abhält. Im Rahmen dieser Kampagne fanden bis jetzt zwei Infotische samt Abstimmungsurne statt. In Delmenhorst (19.11.2016) und in Hannover (21.01.2017). Autoren der dazugehörigen Internetauftritte sind neben dem Leiter ‚der Feder‘ Hassan Mohsen, Dr. Yavuz Özoguz und Kenan Dzudzic. Kenan Dzudzic betreibt die Facebook-Seite „Kenans View“. Dort wirbt er für die Teilnahme am antisemitischen Quds-Marsch in Berlin und begleitet das Event medial. Er nahm an dem Infostand von „Israel ist illegal“ in Hannover teil und schrieb darüber auf der Seite „Offenkundiges“.

Hassan Mohsen ist Leiter von „Die Feder“ und laut Impressum verantwortlich für die Initiative „Israel ist illegal“. Daneben werden Vorträge oder Berichte von ihm auf „Muslim TV“ veröffentlicht, zum Beispiel sein Bericht direkt vom Quds-Marsch 2017. Zudem hält er Vorträge bei den „Islamischen Tagungen“ im IZH in Hamburg. Auf seiner eigenen Facebook-Seite kommt er wiederholt aufs Feindbild Israel und die „Zionisten“ zu sprechen. Auch traf er Ferid Esack, den Vorsitzenden von BDS-South Africa Anfang 2017, auf dessen kontroverser Deutschlandtour.

Ideologisch verortet man sich bei ‚der Feder‘ als „Anhänger der Islamischen Revolution“ und propagiert diese durch „Veranstaltungen, Tagungen, Kundgebungen, Demonstrationen, Vorträge und diverse Publikationen“. Zur gleichen Einschätzung kommt auch der Verfassungsschutz Niedersachen in seinem Aktuellen Bericht für 2016. ‚Die Feder“ organisierte die Busanreise aus Hannover zum Quds-Marsch in den Jahren 2016 und 2017.

Dem inneren ideologischen Kern der schiitischen Sklavenmoral neben der üblichen strammen Israelfeindschaft kann man auf „Muslim TV“ nachspüren. Beim schiitischen Aschura-Fest 2016, wozu es global Trend ist, sich selbst mit rhythmischen Schlägen blutig zu kasteien, bläute Chef-Propagandist Gürhan Özoguz dem Nachwuchs schon mal ein, was unbedingte Gefolgschaft und Aufopferung für die Gemeinschaft bedeutet. Nachdem die Kinder den Märtyrer-Aderlass rund um Imam Hussain und seine Kampfgefolgschaft nachgespielt hatten, wurden sie von Özoguz weiter eingewiesen (ab Minute 6):

„Der Sohn hat sich […] bereit erklärt für Imam Hussain zu sterben. In dem Kampf wurde sein Kopf vom Körper getrennt und der Mutter vor die Füße geworfen. Diese Mutter nahm den Kopf auf, küsste ihn und warf ihn zurück und sagte: ‚Alles, was wir für unseren Schöpfer geopfert haben, das wollen wir nicht mehr zurück. Dieser Mann war zwei Monate verheiratet, sie rechneten nicht mit so etwas, das war eine Sache, die plötzlich passiert ist. Man kann sich auf so eine Situation nicht vorbereiten, das ist nicht denkbar. Und diese Situation wartet nun auch auf uns. Es warten völlig unerwartet plötzliche Geschehnisse, bei denen wir uns entscheiden müssen für das Gute oder für das Nichtgute. Diese Entscheidung ist zwar eine ganz plötzliche Entscheidung und die Mutter hat sich auch plötzlich entschieden zu Imama Hussain zu gehen und der Sohn hat sich in Anführungsstrichen plötzlich entschieden, sich zu opfern. Aber die Voraussetzung dafür, dass sie sich opfern, ist eine lange Geschichte. Das ist eine Selbsterziehung, das ist die Erziehung der Eltern, das ist die Erziehung des Herzens, der Seele; dass man sich selbst erzieht und vorbereitet ist für die Situation. Wenn man erst wartet, dass diese Situation kommt und dann anfängt sich zu erziehen, dann anfängt zu beten, dann anfängt zu fasten, ist man überfordert.“

(Beirat für einen weiteren geplanten Lehrstuhl Islamische Theologie an der Humboldt Unversität Berlin)

(Im Bild oben Ayatollah Reza Ramezani, Vorsitzender des IZH und Hamidreza Torabi, Direktor der islamischen Akademie in Deutschland (IAD). Links unten der Mann fürs Grobe des iranischen Regimes in Deutschland und Politpartner von Jürgen Elsässer: Yavuz Özoguz (Muslim-Markt, Die Feder, Islamischer Weg e.V.). Rechts außen der Import-Export-Verbindungsmann: Dawood Nazirizadeh (SPD, IGS, FES), Leiter der IGS-eigenen „Wiesbadener Akademie für Integration“.)